Anfang des Sommers beschloss Dänemark die Gründung eines arktischen Kommandos und einer Taskforce im Norden, heißt es in der Tageszeitung Politiken. Offiziell will man sich an den Klimawandel anpassen, der mehr Navigationsvolumen, mehr Rohstoffförderung und ein höheres Konfliktpotenzial in der Arktis mit sich bringen soll. Doch die Politiken ist der Meinung, Dänemark versuche, sich im Wettlauf um die Rohstoffe, insbesondere das Erdöl, militärisch zu stärken.
Die Zeitung erinnert daran, dass die an das Nördliche Eismeer grenzenden Länder – Dänemark (mit Grönland), die USA, Russland, Norwegen und Kanada – allesamt Territorialansprüche auf das Gebiet erheben. So lange diese Frage nicht geklärt sei, beginne jeder, sich militärisch "vorzubereiten". Die Politiken findet jedoch, dass die Angelegenheit durch die Vereinten Nationen geregelt werden sollte und dass "Dänemark mit seinem traditionsgemäßen Respekt für das internationale öffentliche Recht und mit der Bedeutung, die es der UNO beimisst, hier durchaus die Initiative ergreifen könnte".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.