„Polnisch-litauische Beziehungen am Nullpunkt angelangt“, kommentiert Rzeczpospolita die Änderung des Unterrichtsgesetzes, die Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė am 30. März unterzeichnete. Die Situation der 200.000 in Litauen lebenden Polen verschlechtert sich dadurch zunehmend, berichtet die Tageszeitung auf ihrer Titelseite. Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 1. Juli werden bestimmte auf Litauisch unterrichtete Schulfächer (wie litauische Geschichte und Geografie) in Minderheitenschulen zu Pflichtveranstaltungen. Für Bildungsminister Gintaras Steponavičius musste diese Maßnahme ergriffen werden, um die „polnische Minderheit in Litauen besser zu integrieren“. Laut dem neuen Gesetzestext muss in schülerarmen Orten mit zwei Schulen, von denen eine in einer Minderheitssprache unterrichtet, eine Einrichtung geschlossen werden. Das könnte das Ende von mehr als der Hälfte der 116 polnischen Schulen in Litauen nach sich ziehen, befürchtet Rzeczpospolita.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.