„Haben die Banken die Krise überstanden?“ titelt La Tribune. Für den heutigen Tag werden die Ergebnisse der zweiten Stresstest-Runde „mit einer Mischung aus Ungeduld und Angst“ von den EU-Regierungen erwartet. Nach dem Flop der Stresstests von 2010, „deren Ergebnisse den drohenden Crash des irischen Bankensystems nicht vorausgesehen haben, erwarten die europäischen Regulierungsbehörden diesmal, ein genaues Bild über die Solidität der Banken des Kontinents. Die Ergebnisse werden vermutlich die extremen Unterschiede zwischen den Ländern ans Licht bringen“, schreibt das Wirtschaftsblatt. Während einige Banken, vor allem britische, französische und italienische, gut gewappnet scheinen, die Stresstests zu überstehen, sind andere Geldinstitute, beispielsweise aus Deutschland, Irland, Portugal oder Spanien, weiterhin unterfinanziert.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.