Die schwedische Regierung ist „für einen Einsatz in Libyen bereit“, titelt Svenska Dagbladet. Zum Abschluss der Libyen-Konferenz am 3. März sprachen die etwa vierzig Länder und internationale Organisationen in London die mögliche Bewaffnung der libyschen Aufständischen an. Laut der Tageszeitung bot Stockholm „im Namen der gegenseitigen Hilfe der EU-Mitglieder“ an, sich mit acht Saab Gripen Jagdflugzeugen an der Operation Odyssey Dawn zu beteiligen. Schwedens Entscheidung ist als Reaktion auf die NATO-Solidaritätserklärung zu verstehen, die das Land unterschrieb, obwohl es dem Bündnis nicht angehört. Nachdem das Land vor kurzem auf seine Neutralität verzichtet hat, beteiligt es sich nun erstmals seit der Kongo-Krise 1961 wieder mit Kampfflugzeugen an einer UN-Mission, fügt Svenska Dagbladet hinzu.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.