Erneut tappte ein Abgeordneter in die Falle der Sunday Times. Das neue Opfer dieser Jagd auf bestechliche EU-Abgeordnete ist der Spanier Pablo Zalba (Europäische Volkspartei). Laut El Mundo habe er „auf Wunsch einer Gruppe falscher Lobbyisten eine EU-Richtlinie nachgebessert. Für 100.000 Euro“. Im Januar fand das Treffen zwischen Zalba und den Journalisten der britischen Wochenzeitung statt, die sich als Lobbyisten ausgaben. Mit ihrer Aktion soll „aufgedeckt werden, wie Lobbyisten vorgehen, um EU-Richtlinien abzuändern“, erklärt die Zeitung. „Ich kann egal welchen Bericht des Parlamentes abändern“, hatte Zalba den falschen Lobbyisten im Gespräch erklärt. Der Beweis: Der Text wurde mit dem Wortlaut angenommen, den diese vorgeschlagen hatten. Das versprochene Geld, so bemerkt die Zeitung habe Zalba aber nicht erhalten.
Europäisches Parlament
Noch ein Abgeordneter in Lobbyisten-Affäre
28. März 2011
Presseurop
El Mundo
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.