"Benzin im Tank, aber drohende Schlaglöcher“ titelt Daily Telegraph am Tag nachdem der britische Schatzkanzler George Osborne dem Parlament seinen jüngsten Haushaltsplan vorgestellt hat. Schmerzhafte Einschnitte, eine stagnierende britische Wirtschaft und alles andere als dynamische Wachstumsprognosen: 1,7 Prozent für 2011. Daraufhin kündigt Osborne eine Reihe von weiteren Maßnahmen an: "Mit den unerwarteten 2 Milliarden Pfund aus dem Nordsee-Öl soll die Kraftstoffsteuer um einen Penny pro Liter gesenkt werden“. Wie er erklärte "kippen wir Kraftstoff in Großbritanniens Wirtschafts-Tank“. Das konservative Tagesblatt weist jedoch darauf hin, dass "die bereits angekündigten und im kommenden Monat wirksam werdenden gravierenden Steuererhöhungen die geringen Einsparungen der Haushalte null und nichtig machen werden“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.