„Präsidentschaft in Windeln“, titelt Dziennik Gazeta Prawna und bedauert die Verzögerungen bei den Vorbereitungen für die kommende polnische EU-Ratspräsidentschaft in 100 Tagen (am 1. Juli). Das Außenministerium habe weder ein Unternehmen für die Organisation der Sitzungen beauftragt noch Dolmetscher, Ansprechpartner, Logistiker oder Spezialisten des diplomatischen Protokolls angeheuert. Schlimmer noch: der Transport der 10.000 EU-Vertreter die nach Polen kommen werden, sowie die dazugehörigen Sicherheitsvorkehrungen stehen noch nicht. „Wenn Belgien, Frankreich oder Schweden ihren Ratsvorsitz vorbeireiten, steht die Organisation sechs Monate vor der „Stunde Null“, zitiert die Zeitung den Politologen Grzegorz Kostrzewa-Zorbas. Auch wenn sich das Auswärtige Amt zuversichtlich gibt, dass alles rechtzeitig zum 1. Juli fertig werde, sollte es kein Leichtes werden. Laut eines jüngsten Berichts des Obersten Rechnungshofes hat das Ministerium fast ein Drittel der mit der Vorbereitung der EU-Ratspräsidentschaft beauftragten Beamten ausgewechselt.
Polen
Der Ratsvorsitz hinkt
22. März 2011
Presseurop
Dziennik Gazeta Prawna Dziennik Gazeta Prawna , 22. März 2011
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Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.