Zehn Jahre nach der Einführung des Euro bereitet sich die europäische Union darauf vor eine einheitliche Zahlungszone zu schaffen, die auf den Namen Sepa (Single European Payment Area) getauft wurde. Die entsprechende europäische Richtlinie über Zahlungsdienste, die gerade in französisches Recht übertragen wurde und von den restlichen Mitgliedsstaaten bis zum 1. November übertragen werden muss, wird "die Kenntnis des Verbrauchers über Auftragsausführungsfristen, Kosten und Wechselkurse erhöhen", bemerkt La Tribune. Das französische Wirtschaftsblatt merkt an, dass die Maßnahme "den Wettbewerb zugunsten des Verbraucher verstärkt, indem es die Schaffung von Geldinstituten neben den Banken zulässt". Diese neuen und streng reglementierten Einrichtungen bedeuten das Ende des Bankenmonopols.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.