Schon in den 1990er Jahren war die Partei kurz davor, zu zerbrechen. Nun scheint Europa das tödliche Schicksal für David Camerons Britische Konservative zu besiegeln. Wie der britische Daily Telegraph berichtet, wurde der neue Vizepräsident des EU-Parlaments, Edward McMillan-Scott, von seiner Partei ausgeschlossen. Der dem EU-Parlament lange Zeit dienende McMillan-Scott hatte gegen den offiziellen Kandidaten der neuen Euroskeptikergruppe, der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR), kandidiert. Zu denen gehören die Konservativen neuerdings allerdings. "Herr McMillan-Scott hat seine Enttäuschung" gegenüber den neuen Verbündeten, den osteuropäischen Konservativen aus dem rechten Flügel, und im Besonderen gegenüber der polnischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) "keineswegs versteckt", berichtet der Telegraph. Die PiS hatte Demonstrationen von Homosexuellen verboten, weil diese "sexuell obszön" seien, und wird in konservativen Kreisen verdächtigt, Kontakte zum "Extremismus" zu unterhalten. Die ECR, schreibt der Telegraph weiter, "wurde gegründet, nachdem Cameron versprochen hatte, die Konservativen aus der pro-integrativen und weitestgehend föderalistischen Europäischen Volkspartei (EPP) herauszunehmen."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.