"Die Kraftprobe zwischen Kultur- und Außenministerium ist beendet. Nach Monaten von Rivalitäten … haben sich die beiden Ministerien geeinigt", berichtet die Tageszeitung El País. Damit wurde der Streit um die Direktion des Instituto Cervantes, dem kulturellen Aushängeschild Spaniens im Ausland, beigelegt. Konkret heißt das: Jeder Herr in seinem Haus. Laut Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos, "ist das Außenministerium kompetent für das Kulturnetzwerk in den Gastgeberländern …, während das Kulturministerium die Produkte und Konzepte erarbeitet, die in den Gastgeberländern gezeigt werden."
Der neue staatliche Plan zur Kulturförderung im Ausland wird die Prioritäten und kulturellen Aktivitäten "im Geiste von Konsens und in Koordination" definieren. Es wird beispielsweise der Posten des Vermittlers in Kulturfragen geschaffen werden, um die Botschaften zu unterstützen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.