„Rumänien exportiert seine Krieger“ nach Libyen, berichtet das Jurnalul naţional. Mehrere arabische Zeitungen haben darauf hingewiesen, dass Rumänen den Söldnergruppen angehören, die das Regime Muammar al-Gaddafis verteidigen. Die Tageszeitung fragt sich, ob „Rumänien Söldner für internationale Konflikte zur Verfügung stellt. Überraschend wäre dies nicht, zumal mehr als 15.000 rumänische Militärs bereits an den Kriegen in Bosnien, im Kosovo, im Irak und in Afghanistan teilgenommen haben. Von privaten Sicherheitsfirmen, die für die Krisenregionen rekrutieren, werden sie aufgrund ihrer Kenntnisse und ihrer Kontakte zu ausländischen Militärs [sowie ihren Erfahrungen, die einige von ihnen in der französischen Fremdenlegion sammeln konnten] sehr geschätzt.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.