„Schläferzelle der ETA ausgehoben“ titelt El Correo, nachdem am Vortag in Bilbao und Galdako (Biskaya) vier mutmaßliche Mitglieder der baskischen Terrororganisation festgenommen wurden. Sie sollen 2009 am Mord des Polizeiinspektors Eduardo Puelles beteiligt gewesen sein. Die Beamten der Guardia Civil hätten zudem bei der Operation 200 Kilogramm Sprengstoff sichergestellt. Die baskische Tageszeitung betont, dass diese Sicherstellung beweise, dass es sich bei der von der ETA im Januar 2011 erklärten „dauerhaften, globalen und nachweislichen“ Waffenruhe um eine „gefährliche“ und potentiell „bedrohliche“ Waffenruhe handele. Es handele sich um „ein Alarmsignal, dem die Bevölkerung Rechnung tragen sollte“. El Correo kritisiert das „Schweigen“ der separatistischen Linken. Dies würde in der Öffentlichkeit nur „Zweifel und Misstrauen schüren“ und somit „ihre Glaubwürdigkeit untergraben“, just vor den Kommunalwahlen am 22. Mai.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.