„Munition der FN am Tatort eines libyschen Massakers“, enthüllt Le Soir. Tausende Patronenhülsen von kleinem und mittlerem Kaliber mit der Aufschrift FNB 7,62 08 wurden auf den Landebahnen des Flughafens La Abraq in Al-Baida (der drittgrößten Stadt des Landes) gefunden. Bei den Auseinandersetzungen zwischen „Regierungstruppen“ und Demonstranten vom 17. bis 19. Februar wurden 63 Menschen getötet und 200 verletzt. Wie Le Soir berichtet bestehe „kein Zweifel: Ein belgischer Waffenspezialist bestätigte, dass die Munition vom Unternehmen FN Herstal in Belgien hergestellt wurde“. Mehrere NGOs warfen der Wallonischen Region bereits vergangene Woche vor, Gewehre, Maschinengewehre und Granaten nach Libyen verkauft zu haben. Zu seiner Verteidigung führte Wallonien ins Feld, dass es sich um Waffen handele, die ausdrücklich für „eine Schutzmission humanitärer Konvois nach Darfur“ verkauft wurden.
Belgien
Belgische Patronen in Libyen
24. Februar 2011
Presseurop
Le Soir Le Soir, 24. Februar 2011
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.