„Aufklärungsunterricht sollte Pflicht werden“, titelt die Gazeta Wyborcza. Nach einer Studie des interaktiven Marktforschungsinstituts geben acht von zehn Schülern an, dass sie an fakultativem Aufklärungsunterricht teilnehmen würden, sollte ihre Schule dies anbieten (wie es bereits bei 70 Prozent der höheren Schulen der Fall ist). Zudem denken 83 Prozent der Erwachsenen, dass diese Art von Unterricht Pflicht sein müsste. Warum? „Weil wir nicht wissen, wie wir mit unseren Kindern über 'diese Sachen' reden sollen und wir hoffen, dass die Schule das an unserer Stelle macht“, erklärt die Gazeta. Laut einer neuen Studie hat rund jeder achte Pole zwischen 12 und 15 Jahren und jeder dritte Pole zwischen 16 und 17 Jahren bereits sexuelle Erfahrungen gemacht. Die Befürworter von Sexualkunde als Pflichtfach in Polen heben hervor, dass immer mehr Jugendliche mit sexuell übertragbaren Krankheiten in Berührung kommen. "Wir bringen ihnen bei, wie sie sicher über die Straße kommen“, erklärt eine der Befürworterinnen. „Wir müssen ihnen also beibringen, wie sie sich beim Geschlechtsverkehr zu verhalten haben.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.