„Der Süden Europas anfälliger für Erwärmung“, titelt die Tageszeitung Publico in Bezug auf die Studie, die die Akademie der Wissenschaften der Vereinigten Staaten im Auftrag der Europäischen Union durchführte und die von der Zeitschrift PNAS am 1. Februar veröffentlicht wurde. Die Untersuchung analysiert die wirtschaftlichen Auswirkungen der durch den Klimawandel hervorgerufenen Temperaturerhöhungen auf die europäischen Regionen in fünf Bereichen: Landwirtschaft, Tourismus, Flüsse, Küsten und Gesundheitswesen. „Quasi ein Katastrophenszenario für die spanische Wirtschaft, mit einem angekündigten Datum: das Jahr 2080“, berichtet die Tageszeitung. In diesem Szenario „verliert der Süden und gewinnt der Norden“. Denn laut den pessimistischsten Voraussagen – eine Erhöhung der Temperatur um 5,4°C – „wird sich die landwirtschaftliche Produktivität um 25 Prozent verringern und der Meeresspiegel um fast einen Meter ansteigen“. „Nur Skandinavien und Dänemark werden von diesem Wandel profitieren“, erklärte der Zeitung ein Mitautor der Studie, denn „ihre landwirtschaftliche Produktivität würde sich um 52 Prozent verbessern“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.