Jornal de Notícias, 31. Januar 2011
"Die spanische Krise hat bereits 25.000 portugiesische Arbeiter dazu getrieben, das Land zu verlassen", titelt das Jornal de Notícias. Innerhalb von nur vier Jahren haben mehr als ein Drittel der in Spanien sozialversicherten Portugiesen ihren Arbeitsplatz verloren. 2007 arbeiteten noch 77.400 Portugiesen im Nachbarland, Ende 2010 waren es nur noch 51.800. Besonders die Bauwirtschaft, die den Großteil der portugiesischen Einwanderer beschäftigt, ist seit zwei Jahren von der Wirtschaftskrise betroffen. Die portugiesischen Einwanderer sind nach den Rumänen (290.000 Arbeiter), den Italienern (61.000) und den Bulgaren (54.000) die viertgrößte Gruppe europäischer Einwanderer auf dem spanischen Arbeitsmarkt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.