„Die Regierung will im September schwache Banken verstaatlichen“, berichtet El País. Am 24. Januar hat die Vizepräsidenten des spanischen Kabinetts Elena Salgado den Banken bis September Zeit gegeben, um über Refinanzierung eine Kernkapitalquote von 8 Prozent zu erreichen. Der Kapitalbedarf wird auf 20 Milliarden Euro geschätzt. Die Rekapitalisierung soll mittels Privatinvestoren „intensiver und schneller sein, als von der internationalen Agenda Regelwerk Basel III gefordert.“ Die „radikale Umstellung“, meint die Tageszeitung in ihrem Leitartikel, „wird die Finanzmärkte beruhigen“ und den Schuldendruck Spaniens lindern. Sollte dieses Vorhaben scheitern, würden die schwachen Banken „teilweise und vorübergehend verstaatlicht werden“, schreibt die Zeitung abschließend.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.