Wie am 5. Juli verkündet wurde, wird die neue flämische Regierung 515 Millionen Euro investieren, um ihre eigene Energiegesellschaft Vl.Energie zu gründen. Während der Verhandlungen konnten sich die Sozialisten, Christdemokraten und Nationalisten auf ein erstes Abkommen einigen und eine Exekutive bilden, die aus den Regionalwahlen vom 7. Juni entstand. Biomasse, Windenergie, Verbrennung: "Die Regierung wird alle Aktien umgruppieren, welche sie in den (grünen) Energiegesellschaften besitzt", erklärt die Tageszeitung De Standaard. Eine zusätzliche Investition von etwa 200 Millionen Euro wird es der regionalen Exekutiven ermöglichen, "sich einen Teil des Kapitals der Gesellschaften Aspiravi (Windenergie) und Enfibity (Solarenergie) zu organisieren". Der Meinung eines Teilnehmers an den Verhandlungen nach, "ermöglicht dieses ehrgeizige Projekt [...] die Bildung eines Gegengewichtes zu den gegenwärtigen Marktführern Electrabel und SPE". Um sein umweltbewusstes Engagement deutlich zu machen, plant die Regierung ebenfalls eine gemäßigte Energiepolitik bezüglich seines gesamten Immobilienbestandes zu verfolgen (Verwaltungsgebäude, Schulen, Altersheime...).
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.