Público, 20. Januar 2011
„Zapatero verteidigt pluralistisches Spanien“, titelt die Tageszeitung Público in den vier Amtssprachen, die seit dem 19. Januar für Reden im Senat zugelassen sind und simultan übersetzt werden: Kastilisch, Katalanisch, Baskisch und Galizisch. Anlässlich der Abstimmung zum neuen Autonomiestatus der Extremadura hatte Regierungschef José Luís Rodríguez Zapatero in seiner Rede vor den Senatoren „sie alle als spanischen Sprachen“ verteidigt. Für das Blatt handelt es sich um „ein Plädoyer zur Verteidigung des Autonomie-Modells“. Wie die Zeitung berichtet, üben die konservative Opposition und Vertreter der sozialistischen Mehrheit immer mehr Kritik an diesem Modell. Der Grund: die Kommunalbehörden beklagen wachsende Defizite.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.