„Frankreichs Geburtenrate von Rekord zu Rekord“, titelt Les Echos. Nach der am 19. Januar veröffentlichten offiziellen Statistik brachten 2010 die französischen Frauen 828.000 Kinder zur Welt, die höchste Zahl seit 30 Jahren. Mit einer Geburtenrate von 2,01 Kindern pro Frau – nach Irland (2,07) die zweithöchste Rate in der EU – zählt die französische Bevölkerung nun mehr als 65 Millionen Menschen. „Damit liegt Frankreich im Europa der Siebenundzwanzig hinter Deutschland (81,8 Millionen Einwohner) auf Platz zwei. Des Weiteren liegt einmal mehr eine französische Ausnahme vor. Italien und Spanien beispielsweise haben zwar auch einen Bevölkerungszuwachs vorzuweisen, doch der beruht vor allem auf der Nettozuwanderung. In Frankreich hingegen bleibt die Nettozuwanderung (+75.000) relativ bescheiden im Vergleich zum Geburtenüberschuss (+283.000).
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.