„Erster Gerichtstermin angespannt“, stellt To Vima fest. Am 1. Januar begann in Athen der Prozess gegen die mutmaßlichen Mitglieder der „Verschwörung der Feuerzellen“. 13 Personen, davon vier abwesend, werden für ihre Zugehörigkeit zu einer terroristischen Gruppe zur Rechenschaft gezogen. Die nach den Unruhen von Dezember 2008 entstandene Gruppe bekannte sich zu rund zehn Dynamitanschlägen, bei denen niemand ums Leben kam, darunter Paketbomben an ausländische Botschaften in der griechischen Hauptstadt im November 2010 und kürzlich die Explosion vor dem Gerichtshof in Athen. „Unter den unzähligen Polizeibeamten und Journalisten herrschte während der gesamten Anhörung eine angespannte Stimmung, die jungen Leute weigerten sich, auszusagen“, berichtet die Zeitung. Das Gericht verschob also seine Antwort über die Einzelheiten des Verfahrens auf kommenden Montag. Dann kann der Prozess beginnen.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.