Die niederländischen "Cannabis-Supermärkte" sind das ganze Glück von Belgiern und Franzosen. Aber nicht mehr lange. Innenministerin Guusje ter Horst (Arbeitspartei) möchte ",dass in den Niederlanden nur noch an registrierte Mitglieder eines Coffeeshops Cannabis verkauft wird", berichtet Trouw. Ab 2010 werden acht Städte und die Provinz Limburg solche Mitgliedskarten einführen, um die vielen unerwünschten Hasch-Touristen fernzuhalten. Diese Initiative sähe die Ministerin gerne auf das ganze Land ausgeweitet. Sie meldete sich in Folge eines Berichts des nationalen Betäubungsmittelrats zu Wort, zu dessen Empfehlungen auch gehörte, die Kundschaft der Coffeeshops zu reduzieren. Wer eine Mitgliedskarte will, muss sich zuvor identifizieren. Der Kauf von Drogen könnte demnach nur per Bankkarte getätigt werden und nicht über drei Gramm täglich betragen (gegen derzeit fünf Gramm), eine weitere administrative Schranke, die Touristen entmutigen soll.
Cannabis
Mitgliedsausweis für Coffeeshop-Kunden
3. Juli 2009
Presseurop
Trouw
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Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.