"Das Budapester Berufungsgericht hat am 2. Juli die Auflösung der ungarischen Garde bestätigt", berichtet Cotidianul. Es bestätigte somit einen ersten Richterspruch, der die rechtsradikale Organisation im letzten Dezember wegen "wiederholter Einschüchterungs- und Diskriminierungsaktionen gegenüber ungarischer Roma" verurteilt hatte. Für das Bukarester Blatt "bereitet der Gerichtshof einer Reihe von Gewaltakten ein Ende. Die Mitglieder der Garde haben eine Stimmung der Angst verbreitet und die Menschenwürde der Roma verletzt". Die Zeitung erinnert auch an die Ermordung eines Mannes und seines Sohns durch die Garden. Die 2007 von der rechtsextremen Jobbik-Partei (15 % der Stimmen und 3 Sitze bei der Europawahl) gegründete Garde hatte mit Gewaltaktionen in Rumänien und der Slowakei gedroht, wo Roma-Minderheiten lebt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.