„Forderungen nach Untersuchung über das Verhalten des Polizeispitzels“, titelt The Guardian, nach den Enthüllungen vom 10. Januar über den Polizisten Mark Kennedy, der als verdeckter Ermittler in der Szene der Umweltaktivisten tätig war. Von 2003 bis 2010 sei Kennedy „mit einem falschen Pass in 22 verschiedene Länder gereist und habe als Kampfgefährte das Vertrauen der Umweltaktivisten errungen und dabei seinen Vorgesetzten Bericht erstattet.“ Doch der Spitzel habe „sein Handeln bereut“, den Polizeidienst quittiert und beim Prozess gegen sechs Personen, die ein Kraftwerk besetzen wollten, den Umweltaktivisten geholfen, indem er sich selbst enttarnte. Des Weiteren stünde Scotland Yard noch unter Druck, um zu erklären, „ob es seinen verdeckten Ermittlern sexuelle Kontakte mit Umwelt-Aktivistinnen erlaube, nachdem eine Frau hervorgetreten war und ausrief, sie fühle sich vergewaltigt“, berichtet der Guardian.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.