„War Kolumbus Pole?“ fragt sich die Newsweek Polska und zitiert die vom portugiesischen Historiker Manuel Rosa diesbezüglich vorgebrachte Theorie. Laut Rosa war der Entdecker Amerikas nicht der Sohn eines armen Webers aus Genua, sondern der des polnischen Königs Wladislaus III., der wiederum nicht wie allgemein vermutet in der Schlacht bei Warna gegen die Türken (1444) umgekommen sei, sondern nach „Jahren des Herumirrens“ auf der portugiesischen Insel Madeira Zuflucht gefunden habe, wo er als Henrique Alemao bekannt gewesen sei. Rosa behauptet auch, Christoph Kolumbus sei wahrscheinlich dort geboren. „Vieles weist darauf hin, dass die Frau von Henrique Alemao den Namen Annes de Sa Colona trug, und Christoph nahm in Spanien den Namen Colon an – klingt ähnlich, oder?“ meint Rosa und fügt hinzu, dass Alemao wie Kolumbus „rotes Haar, blaue Augen und eine helle Haut hatte, ganz typisch für Menschen aus Nord- und Osteuropa“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.