„Drogenabhängige sind gegen kostenloses Heroin“, berichtet Politiken. Wie die dänische Tageszeitung erklärt, können sich Süchtige seit zehn Monaten in öffentlichen Hilfseinrichtungen kostenlos rezeptpflichtige Heroin-Dosen verabreichen lassen. Es handelt sich um reines Heroin, dass ohne jede strafrechtliche Verfolgung konsumiert werden kann. Dennoch haben nur 80 Menschen dieses Angebot in Anspruch genommen, an das ebenfalls eine Behandlung gebunden ist. Insgesamt verfügen die Einrichtungen über 300 Plätze. „Die Behandlung schränkt den Patienten sehr ein, wird streng überwacht und kontrolliert“, erklärt der leitende Sozialmediziner der dänischen Hauptstadt. Die Drogenabhängigen müssen ein oder zwei Mal täglich in die Einrichtung kommen und jede einzelne Dosis muss unter medizinischer Aufsicht eingenommen werden. „Wenn die Junkies das vom Staat bezahlte Heroin ablehnen, ist klar, dass das Programm überarbeitet werden muss“ und die betroffenen Personen vielmehr angehört werden müssen, meint Politiken.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.