Großbritannien ist Europas Kriminalitätshauptstadt, stellt der Daily Telegraph schockiert fest. Die Analyse von Daten der Europäischen Kommission zeige eine 77-prozentige Zunahme an Morden, Raubüberfällen, Anschlägen und Sexualverbrechen seit 1998, dem Jahr, in dem die "Labour-Party die Macht ergriff", erinnert die Londoner Tageszeitung ihre konservative Leserschaft. Die Briten haben zum Beispiel im Jahre 2007 mehr Morde begangen als alle anderen EU-Länder – nämlich 927. Darüber hinaus legen Statistiken offen, dass mit einer Ziffer von 2000 Großbritanniens Gewaltverbrechensrate pro 100.000 Einwohner weit über dem wohlbekannt friedlichen Schweden und den Niederlanden und sogar den USA (466) liegt. Der Telegraph vergisst aber nicht zu erwähnen, dass die Kriminalitätsdaten für wissenschaftliche Vergleiche zwischen Ländern mit Vorsicht zu betrachten seien, da "sich die Justizsysteme unterscheiden und Verbrechen unterschiedlich gemeldet und bemessen werden".
Großbritannien
Kriminalität, das Beste von der Insel
2. Juli 2009
Presseurop
The Daily Telegraph
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.