„Großstädte verlieren schnell an Einwohnern“, titelt die Rzeczpospolita alarmiert. In den letzten zehn Jahren fiel die Einwohnerzahl einer Stadt wie Łódź, die früher bei stolzen 800.000 lag, auf nur noch 740.000 – und könnte in den nächsten 20 Jahren bis auf 600.000 zurückgehen. Während andere polnische Städte mit demselben Problem kämpfen, ist nur die Bevölkerung von Warschau stetig bis auf die heutigen 1,72 Millionen gestiegen. „Die Leute gehen dahin, wo es gute Jobs gibt“, erklärt ein 39-jähriger IT-Spezialist, der gerade von Łódź nach Krakau gezogen ist, wo er nun das Dreifache verdient. Nach Angaben des Zentralen Statistikamts (GUS) ist die Abwanderung aus den polnischen Städten ein Zeichen für eine größere demografische Tendenz. Schätzungen zufolge soll Polens Bevölkerung bis 2035 infolge rückläufiger Geburtenzahlen, Emigration und „kurzsichtiger“ Strategien von heute 38 Millionen auf gut 35 Millionen zurückgehen.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.