Monster-LKWs von 60 Tonnen und 25 Metern Länge auf Europas Straßen? Möglich, meint Die Presse, die sorgenvoll darauf hinweist, dass die Lkw-Hersteller derzeit intensives Lobbying bei der EU-Kommission betreiben, um eine Zulassung ihrer Gefährte auf Europas Straßen zu erreichen. Die Kommission habe sich "in einem Bericht zuletzt für solche ‘Gigaliner’ ausgesprochen", schreibt die Wiener Zeitung, die fürchtet, dass "mit Schweden mit Produzenten wir Scania oder Volvo im Chefsessel des EU-Rats der 27 Länder der Druck sich noch erhöhen könnte". Schweden ist mit Finnland das einzige Land, in dem die sogenannten EuroCombis bereits rollen. In der EU gehen die Meinungen auseinander: Dänemark, die Niederlande und Belgien sind eher positiv eingestellt, Österreich, Deutschland und einige Länder Zentraleuropas sind dagegen. "Die Folgekosten einer EU-weiten Zulassung wären auch für die Umwelt enorm: viele Straßen sind nicht auf ein Gewicht von 60 Tonnen ausgelegt", merkt man in Wien an. Fahrbahnbeläge, Brücken und Kurven müssten umgebaut werden. "Derzeit dürfen Lastwagen in Europa höchstens 18 Meter lang und 40 Tonnen schwer sein", schließt die Presse.
Autobahn
Die Schwergewichte rollen an
2. Juli 2009
Presseurop
Die Presse
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Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.