„Islam und Integration", das Ergebnis eines deutsch-französischen Scheiterns, titelt Le Monde. Die Zeitung veröffentlicht eine in Deutschland und Frankreich durchgeführte IFOP-Umfrage. „42% der Franzosen und 40% der Deutschen empfinden muslimische Gemeinden als 'eine Bedrohung' für die Identität ihres Landes, 68% und 75% sind der Meinung, dass sich Muslime nicht ausreichend in die Gesellschaft integriert haben." In Anbetracht der Unterschiede in der Kolonialgeschichte und bei der Art der Integration ist es erstaunlich, dass beide Länder zum diesem harten und massiven Ergebnis gelangen, unterstreicht einer der IFOP-Umfrageforscher. Die dauerhafte Präsenz des Islam in den europäischen Ländern und seine zunehmende Sichtbarkeit gehen einher mit einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, auch wenn es große Unterschiede gibt zwischen Alt und Jung und Links- und Rechtswählern, konstatiert Le Monde.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.