"Ich habe während der Revolution getötet", titelt România liberă und zitiert Corneliu Stoica zu seiner Verwicklung in die rumänische Revolution von 1989. Fast 21 Jahre nach dem Fall des kommunistischen Regimes von Nicolae Ceauşescu hatte der Verein "21. Dezember 1989" einige der vor der Staatsanwaltschaft abgelegten Zeugenaussagen der damaligen Akteure enthüllt. Es geht um die Frage, wer nach Ceauşescus Flucht am 22. Dezember 1989 die Schießbefehle gegeben hatte, die rund 1200 Demonstranten töteten. Die Ermittlungen zu dieser Frage waren nach unbestimmter Zeit eingestellt worden. Stoica behauptet nun, dass er auf Befehl von Dan Iosif, einem der engsten Mitarbeiter des Revolutionsführers Ion Iliescu, mehrere Personen erschossen hatte, die am 22. Dezember das Feuer auf die Demonstranten eröffnet hatten. Seine Aussage unterstütze die These eines von Iliescu und Iosif eingefädelten Staatsstreiches, stellt România liberă fest.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.