„EZB besorgt um irischen Banken-Gesetzesentwurf“, titelt die Irish Times. In einem von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet unterzeichneten Bericht äußerte die Zentralbank „ernsthafte Bedenken“ an Irlands umstrittenem Gesetzesentwurf zur Stabilisierung der Banken, der am 15. Dezember vom Parlament abgesegnet wurde. Mit dieser Notgesetzgebung erhält der irische Finanzminister Brian Lenihan bis 2012 umfassende Befugnisse, um den gelähmten irischen Bankensektor neu zu organisieren. Dank seiner neuen Rechte darf er „Aktionäre überstimmen, Direktoren entlassen, Wertberichtigungen für Anleiheinhaber verhängen, sowie Darlehen und Einlagen irischer Banken transferieren.“ Die EZB sorgt sich um die Risiken einer Bereitstellung von Liquidität für irische Banken. Zudem bestehe die Gefahr, dass der Gesetzesentwurf ihre eigenen Rechte beschneidet. „Nach neuesten Informationen haben die irischen Banken bei der EZB 136 Milliarden Euro ausstehende Kredite – ein Viertel der gesamten Eurozone“, berichtet die Dubliner Tageszeitung.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.