Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, berichtet das NRC Handelsblad: „Die Niederlande dürfen den ‚Wietpas’ einrichten, einen Cannabis-Pass, der Ausländern Zutritt zu den Coffee Shops verwehrt. Die Regierung hat beschlossen, diesen Pass einzuführen, der der ortsansässigen Bevölkerung ausgehändigt wird und beim Eintritt in einen Coffee Shop vorgezeigt werden muss. Einige Kommunen fürchten, dass dieses System den illegalen Drogenhandel fördert. Dem Gerichtshof zufolge ist Cannabis aber „ein Betäubungsmittel und daher vom freien Güterverkehr nicht betroffen“. Er entscheidet außerdem, dass die „Regierungen in der Lage sein sollten, die Ordnung aufrecht zu erhalten und die öffentliche Gesundheit zu fördern.“ Gleichzeitig wandte er aber ein, dass das neue System nicht leicht zu handhaben sei. Zum Beispiel zieht allein die Stadt Maastricht jährlich 3,9 Millionen Touristen an, von denen 70 Prozent Ausländer sind.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.