„Noch ein Monat Notstand“, titelt die Tageszeitung Público. Die spanische Regierung hat das Parlament aufgefordert, den am 4. Dezember ausgerufenen Notstand bis zum 15. Januar zu verlängern. Damit soll dem Streik der Fluglotsen die Stirn geboten werden, der das Land lahmgelegt hatte. Wie Público schreibt, sind die Gründe für diese Maßnahme in Augen der Regierung noch immer gültig: Die drohende Behinderung des freien Verkehrs der Bürger und das Risiko negativer Auswirkungen auf Schlüsselbranchen der Wirtschaft. Damit hofft die Regierung, den Konflikt zu vermeiden. Denn sie befürchtet, dass die Lotsen die Weihnachtstage ausnutzen könnten, um „die Kraftprobe“ fortzusetzen. Kritische Stimmen aus dem linken Lager der Opposition klagten, es handele sich um nicht mehr und nicht weniger als einen „Verfassungsmissbrauch“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.