„Randalierer attackieren Prinz in Auto”, titelt der Daily Telegraph schockiert, nachdem der Rolls Royce des britischen Kronprinzen Charles in London von jungen Leuten angegriffen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Abend des 9. Dezember, nachdem in der Hauptstadt den ganzen Tag Studentendemonstrationen stattgefunden hatten, während das Parlament eine beispiellose Verdreifachung der britischen Studiengebühren auf 9000 Pfund (10.700 Euro) bewilligte. „Demonstranten skandierten ‚Kopf ab’ und traten mit den Füßen auf den Rolls Royce ein, der zur Royal Variety Performance unterwegs war“, berichtet die konservative Tageszeitung. Einem Augenzeugen zufolge „blieb Charles wirklich ruhig und lächelte alle an. [Seine Frau] Camilla strahlte auch. Er hielt ihnen die Hände entgegen, als wollte er sagen ‚Ich kann nichts dafür’.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.