"Das baskische Fernsehen [EITB] hat zwei Monate nachdem der erste nicht nationalistische lehendakari [Präsident der baskischen Autonomieregierung] in der Geschichte des Baskenlandes die Zügel in die Hand genommen hat, eine Wetterkarte benutzt, die die territoriale Organisation der autonomen Gemeinschaft der Verfassung gemäß anzeigt", berichtet El Mundo. Bisher umfasste die Karte das spanische und französische Baskenland und Navarra. Ein Gebiet, das die Nationalisten "Euskal Herria" nennen. Das katalonische öffentlich-rechtliche Fernsehen (TV3) benutzt allerdings weiterhin ein Karte, bedauert die zentrumsliberale Zeitung, auf der man "die nationalistische Erfindung sieht, die das Gebiet umfasst, in dem katalanisch gesprochen wird [, der Süden Frankreichs eingeschlossen]".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.