„Sarkozy und Merkel sind entschlossen, den Euro zu retten", meint der Figaro heute, am Tag des 13. deutsch-französischen Ministerrats in Freiburg. "Trotz der scharfen Kritik an ihrem Umgang mit der Schuldenkrise, kann sich Angela Merkel zumindest auf den Schulterschluss mit Nicolas Sarkozy verlassen", schreibt das Blatt. Frankreichs Präsident unterstützt die deutsche Kanzlerin vor allem in ihrem Nein zu „Euro-Anleihen", die der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker und Italiens Finanzminister Giulio Tremonti verteidigt hatten, um die europäischen Schulden gemeinsam in den Griff zu bekommen. Ein Nein, das der luxemburgische Regierungschef als „antieuropäisch" bewertet hatte. Der Waffengang „zwischen den Verantwortlichen der Eurozone ist ein schlechter Auftakt für den Europäischen Rat, der am 16. und17. Dezember zum Thema Schuldenkrise tagen wird", schliesst der Figaro.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.