Dies sei eine europäische Premiere, freut sich die Tageszeitung România libera. Und es lasse sich auch ganz einfach erklären: "In den 1990er Jahren machten die HIV-positiven rumänischen Kinder in der ganzen Welt Schlagzeilen, doch heute, nach einem zehnjährigen Kampf gegen die Krankheit, können wir die von uns gesammelten Erfahrungen mit anderen teilen", so der rumänische Gesundheitsminister Ion Bazac anlässlich der Eröffnung der europäischen HIV/Aids-Hochschule in Bukarest am 25. Juni.
Die România Libera erinnert in diesem Kontext auch daran, dass "Rumänien das Land mit den meisten Langzeitüberlebenden in ganz Osteuropa" ist. Und fügt hinzu, dass die Hochschule an das Institut für Infektionskrankheiten angeschlossen ist und über ein Budget von 1,5 Millionen Dollar verfügt. Sie hat eine dreifache Aufgabe: Sie soll Schulungsprogramme für Internisten anbieten, ein Netz von Experten aus mehr als 15 europäischen Ländern unterstützen und einen regonialen Aktionsplan zu HIV/Aids in Moldawien, Weißrussland, der Ukraine und den Kaukasusländern koordinieren.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.