El Periódico de Catalunya spricht über „die neuen Konjunkturmaßnahmen der Zapatero-Regierung, um das Vertrauen der Märkte wieder herzustellen“ in seiner Schlagzeile von einem „Notausgang“. Dieser dritte „radikale Sparplan“ sieht unter anderem die Privatisierung der Flughäfen Barajas (Madrid) und El Prat (Barcelona), sowie der staatlichen Lotteriegesellschaft vor. Insgesamt solle er dem Staat Einnahmen von 14 Milliarden Euro einbringen. Weiterhin sei eine Senkung der Gewerbesteuer und eine Streichung des Arbeitslosengeldes für Langzeitarbeitslose vorgesehen. Allerdings würden diese Entscheidungen, notiert El Periódico, „nicht sofort die Schuldenlast senken, sondern nur mittelfristig“. Um die Märkte wieder zu beruhigen, baut die spanische Regierung zudem auf die Europäische Zentralbank, notiert das Blatt. Die EZB dürfte nach ihrer Sitzung vom 2. Dezember „eine positive Botschaft senden, um gegen Pessimismus und Spekulation anzugehen“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.