„Was treibt unser Wachstum in die Höhe?“ betitelt Gazeta Wyborcza den Rekord, mit dem keiner gerechnet hat: Im dritten Quartal 2010 ist das BIP um 4,2 Prozent angestiegen. Drei Faktoren – oder Lokomotiven (wie sie das Warschauer Tagesblatt nennt) – haben zu diesem Wirtschaftswunder beigetragen: Steigender Konsum (im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent gestiegen), mehr Investitionen (bis zu 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr) und mehr Vertrauen der Unternehmen, die ihre Bestände wieder auffüllen. Dauerhaft ansteigende Investitionen sind notwendig, um langfristiges Wachstum zu sichern, mahnt das Blatt. Zudem weist es darauf hin, dass Unternehmen erst dann wieder investieren, wenn ihre Eigentümer sehen, dass sich „die Wogen auf den Finanzmärkten glätten“.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.