"UNO übt heftige Kritik an Belgiens Asylpolitik“, titelt De Standaard zur Verzögerung, mit der Belgien auf die von der UNO vor ein paar Wochen angeprangerte humanitäre Krise reagiert. Derzeit sind etwas 7000 Asylbewerber obdachlos, während weiterhin die versprochenen 4000 Plätze in Notunterkünften auf sich warten lassen. Das UNO Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) fordert nun, dass die Regierung schnellstens eine Lösung findet und setzt dabei auch auf de Beteiligung der Bevölkerung, erklärt die Tageszeitung. "Konnte Belgien vor zehn Jahren 40.000 Asylanträge behandeln, ist es heute kaum noch in der Lage die Hälfte davon aufzunehmen", zitiert das Blatt einen UN-Sprecher. Der Staatssekretär für soziale Integration empfängt voraussichtlich am 30. November die betroffenen Minister und den Bürgermeister von Brüssel, um das Problem zu erörtern.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.