„Warum irrt sich die britische Presse in Bezug auf Belgien", fragt sich De Morgen auf seiner Titelseite und dementiert so The Guardian und The Independent. Denn die beiden Zeitungen hatten Belgien als ein Risikoland für die Stabilität des Euro bezeichnet und es via eine Art „Schmetterlingseffekt“ mit Portugal und Spanien gleichgesetzt. Wie De Morgen aber schreibt, hat Belgien geringe Auslandsschulden (im Gegensatz zu Griechenland), sein Haushaltsdefizit beträgt nur 4,8 Prozent (gegenüber 7,3 Prozent in Portugal) und sein Wirtschaftswachstum ist höher als das anderer Länder wie zum Beispiel von Frankreich. Weniger optimistisch weist De Standaard darauf hin, dass eine Finanzkrise unausweichbar scheint, sollte die politische Krise länger andauern".
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.