„Holt Großbritannien aus Europa raus“, titelt der Daily Express. Mit diesen Worten startet das aufs Schärfste euroskeptische, britische Blatt seinen selbsternannten „Kreuzzug“, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Großbritannien soll der EU ‚Adieu‘ sagen. „Zu viele Jahre sind vergangen, in denen wir Brüssels Diebstähle, sein Mobbing, seine Überreglementierung und sein in-alles-Einmischen ertragen haben. Für das britische Volk ist nun die Zeit gekommen, sein Land zurückzuerobern, sowie die Rechtmäßigkeit und die Verantwortung für seine politischen Entwicklungen wiederherzustellen“, heißt es im Express-Leitartikel. Dazu liefert der Express einen „EU-Kreuzzug Petitionscoupon“, den der Leser als Teil der Kampagne an Premier David Cameron senden kann. Schwärmerisch fügt der Express hinzu: „Großbritannien ist ein Land für sich. Ein ‚Edelstein in der silbernen See‘, wie es Shakespeare einst so ergreifend ausdrückte. Ein Königreich, dessen glorreiche Geschichte tausende von Jahre zurückreicht. Eine Insel, die Verbindungen zu jedem Kontinent unterhält und eine Sprache, die überall auf der Welt gesprochen wird.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.