Samstag, eine Minute nach Mitternacht hat Italien das Schengen-Abkommen ausgesetzt und Grenzkontrollen an Flughäfen und Häfen wieder eingeführt, schreibt der Corriere della Sera. Die Maßnahme ist Teil des Sicherheitspakets in Hinblick auf das G8-Treffen vom 8. bis 10. Juli in Aquila und wird bis zum 15. Juli gelten.
Über 15.000 Polizeibeamte nehmen an der Operation teil. Die Regierung erklärte, sie wolle so verhindern, dass sich gewalttätige Gruppen unter friedliche Demonstranten mischten, und Erinnerungen an Genua 2001 wach würden. Hier hatten Randale und gewaltsame Zusammenstösse zwischen Polizisten und Globalisierungsgegnern des Schwarzen Blocks zum Tod des 23-jährigen Demonstranten Carlo Giuliani, und einer gewaltsamen Razzia in der Diaz-Schule mit 61 Verletzten geführt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.