Zumindest jene vom IWF: Die Irish Times veröffentlicht auf ihrem Titelblatt ein vielsagendes Foto, welches die IWF-Experten auf ihrem Fußweg zur irischen Zentralbank in Dublin zeigt. Sie sollen die Haushalts- und Sparpläne der Regierung prüfen. Das „IWF-EU-Team nimmt formelle Gespräche auf“, titelt die Tageszeitung und erläutert, dass „Vertreter der EZB und der Europäischen Union ebenfalls an den Diskussionen teilnehmen. Das Blatt veröffentlicht zudem eine Auswahl von Leserbreifen als Reaktion auf einen Leitartikel vom Vortag, der provozierend die Frage stellte, ob die irischen Freiheitskämpfer 1916 ihr Leben gelassen hätten, damit ein Jahrhundert später das Land „seine Souveränität an die Europäische Kommission, die EZB und den IWF abtritt.“
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.