Nach Berichten von EUobserver.com lehnen es die Europäische Kommission, der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank ab, die Identitäten jener Team-Mitarbeiter preiszugeben, die am 17. November in Dublin gelandet sind, um Irlands Spar- und Haushaltspläne einzusehen. EU-Kommissionssprecher Amadeu Tardio erklärte einzig und allein, dass "mehr als zwei aber weniger als zehn Personen die Reise antraten" und fügte hinzu, dass sie "keine Pressekonferenzen geben werden". Die Sprecherin der Europäischen Zentralbank, Esther Miltenia, griff Tardios Aussagen auf und erklärte: "Die Menschen brauchen nicht zu wissen, wer diese Inspektoren sind." Im weiteren Verlauf zweifelte der bulgarische Vize-Ministerpräsident Simeon Djankow ganz offen die Behauptungen der irischen Regierung an, laut der keine formale Anfrage für ein EU/IWF-Rettungspaket erfolgt sei. Er erklärte: "Ich erwarte eine Entscheidung zum Rettungsplan innerhalb der kommenden Woche."
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.