„Kate ist ein ganz besonderer Mensch.“ In einer Zeit der Sparhaushalte und Finanzkrisen, während der irische Nachbar im wirtschaftlichen Todeskampf liegt, handelt der Leitartikel der britischen Tageszeitung The Daily Telegraph davon, dass Prinz William, der in der britischen Thronfolge an zweiter Stelle hinter seinem Vater Prinz Charles steht, seiner langjährigen Freundin Kate Middleton einen Heiratsantrag gemacht hat. Der Prinz schenkte Miss Middleton den Verlobungsring mit Saphiren und Diamanten, der seiner 1997 in Paris bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter gehört hatte. Damit wolle er „die beiden wichtigsten Frauen in [seinem] Leben zusammenbringen“, berichtete die Tageszeitung. Die Vermählung des glücklichen Paars soll im kommenden Frühjahr oder Sommer stattfinden, in einer Zeremonie, die bestimmt „die größten TV-Quoten weltweit“ einbringt, wie der Telegraph voraussagt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.