„Die UNESCO zeichnet die Castells aus“, titelt die Tageszeitung El Periódico, nachdem die zu den Vereinten Nationen gehörende Organisation beschlossen hat, 46 neue Volkstraditionen, darunter auch den Flamenco und die mediterrane Küche, in die bereits 177 Einträge umfassende Liste des Immateriellen Weltkulturerbes aufzunehmen. Die katalanische Tageszeitung findet, dass die Aufnahme der für Katalonien typischen Menschenpyramiden – Castells genannt – sowie des Sibila-Gesang von Mallorca, der Falknerei und der mediterranen Küche (deren Kandidatur auch von Marokko und Spanien unterstützt wurde) „von der kulturellen Vielfalt Spaniens zeugt“. Die französische Presse hingegen, allen voran Le Figaro, freut sich über die Einbeziehung des „gastronomischen Menüs der Franzosen“, das unter vielen Ritualen aufgetischt wird.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.