„Sarg geöffnet: Tycho Brahes Überreste gut erhalten“, titelt Politiken. Nach zehn Jahren einer schwierigen Prozedur hat das tschechisch-dänische Team des dänischen Archäologen Jens Velle nun doch den Sarg des legendären dänischen Astronomen, der in Prag begraben ist, öffnen können, um dessen sterbliche Überreste zu untersuchen. Sein Tod gibt bis heute Rätsel auf, schreibt die Tageszeitung. Der Sage nach wäre er während eines Banketts am Hofe des Kaisers Rudolf II. an einem Blasenriss durch Harnverhaltung gestorben. Neuere Forschungen sprechen aber auch von Nierensteinen, einer Blutvergiftung oder einer Quecksilbervergiftung. Ein jüngst erschienener Roman und ein Straßburger Historiker stellen die Hypothese auf, dass Brahe auf Befehl des dänischen Königs ermordet wurde. Die Wissenschaftler kündigten an, bis zum 19. November ihre Ergebnisse vorzulegen. Danach werde Brahe wieder in seine letzte Ruhestätte überführt.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.