Trouw, 12. November 2010
„EU-Fonds erreichen kaum Roma“, titelt Trouw. Schon die Unverständlichkeit der Vorschriften und Verfahren, um an die Hilfsgelder zu gelangen, hindere die Roma daran, diese zu beantragen, berichtet die Zeitung. Dazu kommen die Klagen mehrerer NGOs und Regierungsbehörden in den Spalten des Blatts: ein großer Teil des 2,25 Milliarden Euro schweren Roma-Budgets für Rumänien fließt in die Taschen lokaler Politiker und ominöser Organisationen. Außerdem fehle Rumänien „der politische Wille, um die Lebensbedingungen der Roma zu verbessern“. Laut der rumänischen NGO Agenţia Împreună, arbeiten nur 20 von offiziell 300 Organisationen wirklich mit den Roma.
Der Chef des Linksbündnisses SYRIZA ist die neue Hoffnung der griechischen Politik. Mit seinem Kurs zwischen Pragmatismus und Klassenkampf-Rhetorik verunsichert er in Berlin, und zwar nicht nur die Befürworter von Angela Merkels Sparpolitik.
Europas wirtschaftliche Probleme haben uns dazu gezwungen, die geheime Welt des Olymps der globalen Finanzen verstehen zu wollen. Doch ist uns heute, da wir mehr auf Rentenrenditen und Stabilitätsmechanismen achten, nicht klar, dass die Experten da oben auf ihren stolzen Höhen auch nicht wissen, was los ist?
Aserbaidschan, in diesem Jahr das Gastgeberland des großen Pop-Spektakels, ist alles andere als ein Modell an Demokratie. Immer mehr Stimmen werden laut, die die Nachsicht der Europäer mit dem Regime in Baku kritisieren – darunter dieser estländische Journalist.